Formen im Organigramm für die Transformation nutzen

Nathan Evans 8. Oktober 2024

Erfahre, wie visuelle Hinweise wie Formen in deinem Organigramm die Kommunikation vereinfachen, für mehr Ausrichtung sorgen und das Engagement steigern.

Illustration eines Steckspiels mit geometrischen Formen.

Organisatorischer Wandel ist von Natur aus abstrakt und komplex. Diese Komplexität macht es Mitarbeitenden schwer, konzentriert, ausgerichtet und produktiv zu bleiben. Veränderungsmanagement verlangt darum klare Kommunikation, doch die üblichen Mittel sind textlastig und verwirrend.

Wie also dringen Organisationen durch den Lärm? Die Antwort liegt in der Kraft des Visuellen. Studien zeigen, dass das menschliche Gehirn visuelle Informationen deutlich schneller verarbeitet als Text, nämlich bis zu 20-mal schneller. Mit visuellen Hinweisen können Führungspersonen Veränderung so kommunizieren, dass sie ankommt.

Dieser Artikel zeigt, was es bringt, Formen im Organigramm als Mittel zur Ausrichtung während einer Veränderung zu nutzen. Ausserdem stellen wir drei konkrete Beispiele vor, die du heute schon anwenden kannst.

Die Herausforderungen beim Kommunizieren von Transformation

Illustration eines Hau-den-Maulwurf-Spiels, bei dem eine Figur den Kopf durch ein Loch steckt und gleich von einem Hammer getroffen wird.

Klassische Kommunikation im Veränderungsmanagement fühlt sich oft an wie ein endloses Hau-den-Maulwurf: Immer wieder poppen Probleme auf, weil die Botschaften nicht ankommen. Viele Organisationen setzen weiterhin stark auf wortreiche Bullet-Point-Präsentationen, seitenlange Dokumente und Tabellen voller Daten. Diese Mittel bringen mehrere Probleme mit sich:

  • Komplexität: Ohne einen einfachen, visuellen Vergleich von “vorher und nachher” verstehen Mitarbeitende Zweck und Umfang der Veränderung leicht falsch.

  • Informationsflut: Dichter Text und zu viele Details überfordern Mitarbeitende und erschweren es, das Wesentliche des Veränderungsplans zu erfassen.

  • Losgelöst von unterschiedlichen Lernstilen: Textlastiges Material erreicht Menschen nicht, die visuell oder durch Ausprobieren besser lernen, und lässt bestimmte Gruppen unbeteiligt und ratlos zurück.

Die Kraft des Visuellen

Illustration eines Stapels komplexer Excel-Tabellen im Gegensatz zur Peerdom-Oberfläche, die zeigt, wie leicht eine Fusion und Übernahme visuell zu verstehen ist.

Anders als klassische, textlastige Kommunikation vermitteln Bilder Transformationspläne wirksamer. Sie vereinfachen komplexe Informationen und binden Mitarbeitende auf eine Art ein, die Text allein nicht schafft. Darum sind Bilder ein starkes Werkzeug:

  • Einfachheit: Geometrische Formen, Symbole und Farbcodierung verdichten abstrakte Ideen zu klaren, leicht verständlichen Zeichen. Sie erlauben eine schnelle Deutung und senken die geistige Last, dichten Text zu verarbeiten.

  • Klarheit und Konsistenz: Mit einer definierten Legende oder einem visuellen Schlüssel liest jede Person dieselbe Botschaft heraus.

  • Engagement: Bilder sind von Natur aus interaktiver und ansprechender und ziehen Menschen hinein. Mitarbeitende bleiben eher bei visuell überzeugendem Material dran, was aktive Beteiligung fördert und Informationen besser haften lässt.

Praktische Anwendungsfälle: Mit Formen Veränderung signalisieren

Mit Formen zu spielen ist ein vielseitiger Weg, Veränderung sichtbar zu machen und Fortschritt zu verfolgen. In Peerdom kannst du wählen, ob Rollen und Gruppen als Kreise oder als Sechsecke dargestellt werden. Im Folgenden zeigen wir drei konkrete Beispiele, wie Formen organisatorische Transformationen klarer machen.

Rollen von Positionen unterscheiden

Illustration, die zeigt, dass eine Person eine klassische Position innehaben kann, die sich auch als feiner gegliederte Rollen verstehen lässt.

Eine häufige organisatorische Transformation ist der Wechsel von klassischen Stellen hin zu feiner gegliederten Rollen. Doch manche Organisationen können in dieser Transformation nicht sofort alle Positionen durch Rollen ersetzen. Positionen und Rollen müssen deshalb beide im Organigramm sichtbar bleiben.

Probier es mit Sechsecken für Positionen und Kreisen für Rollen, damit sich beides auf einen Blick unterscheiden lässt. Dein Weg zum Arbeiten in Rollen lässt sich dann in Echtzeit verfolgen, während aus Sechsecken (Positionen) nach und nach Kreise (Rollen) werden.

Zwei Organisationen bei einer Fusion zusammenführen

Screenshot einer Peerdom-Karte einer Organisation, die ein übernehmendes und ein übernommenes Unternehmen zusammenführt.

Bei einer Fusion zweier Organisationen sinkt die Produktivität häufig, und Mitarbeitende kündigen. Wirksame Kommunikation und Rollenklarheit sind entscheidend für eine reibungslose Integration nach der Fusion und dafür, Mitarbeitende zu halten. Nutze ein Organigramm mit den Menschen, Rollen und Strukturen beider Organisationen, um alle auszurichten.

Probier es mit Formen, um das übernommene vom übernehmenden Unternehmen zu unterscheiden. Deine Fusion lässt sich dann in Echtzeit verfolgen, während sich die Sechsecke (übernommenes Unternehmen) nach und nach in die Kreise (übernehmendes Unternehmen) integrieren.

Du willst mehr darüber erfahren, wie sich Unternehmensfusionen vereinfachen lassen? Lies hier mehr über Peerdom und M&A.

Rollen in einem wachsenden Unternehmen neu zuschneiden

Illustration einer Waage mit einem Sechseck auf der linken und zwei Kugeln auf der rechten Seite.

Wenn Organisationen wachsen und skalieren, sammeln allgemein gehaltene Rollen immer mehr Verantwortlichkeiten an. Mit der Zeit werden Arbeitsmenge und Bandbreite der Verantwortlichkeiten zu gross für eine einzelne Rolle oder Person. Wenn Rollen aufgebläht sind, gewinnst du Flexibilität und Klarheit, indem du sie in kleinere, spezialisiertere Rollen aufteilst.

Probier es mit Sechsecken, um “schwere”, allgemeine Rollen sichtbar zu machen. Das ist das Signal, sie für eine Aufteilung in spezifischere Rollen in Betracht zu ziehen. Dein Wachstumsweg lässt sich dann in Echtzeit verfolgen, während Sechsecke (allgemeine Rollen, die alles umfassen) nach und nach in Kreise (feiner gegliederte, spezialisierte Rollen) aufgeteilt werden.

Fazit

Visuelle Hinweise in Veränderungsvorhaben einzubauen ist nicht bloss hilfreich, sondern notwendig. Sechseckige Formen im Organigramm schaffen Klarheit und Struktur während des Übergangs und machen komplexe Veränderungen verständlicher und handhabbarer.

Indem Organisationen kognitive Komplexität angehen, vereinfachen und eine Erzählung der Veränderung mit Bildern einführen, verbessern sie Kommunikation, Engagement und Wirksamkeit während der Transformation. Wer auf visuelle Hinweise setzt, kommt am Ende zu einem stimmigeren und stärker gemeinsam getragenen Zugang zur organisatorischen Transformation.

Wenn du die verschiedenen visuellen Eigenschaften von Rollen genauer verstehen und deine Organisationskarte wirksam bearbeiten willst, findest du den ausführlichen Leitfaden in diesem Artikel.