Peerdom vs. Notion: vergleichen, verbinden, integrieren.
Mit Peerdom und Notion bekommst du eine interaktive Organisationskarte, über die du Verantwortlichkeiten, Teams, Dokumente, Aufgaben und mehr navigierst - alles an einem Ort. Vergleiche die Stärken beider Tools und lerne die schnellsten Integrationsschritte kennen.

Peerdom und Notion lösen unterschiedliche organisatorische Probleme. Peerdom ist eine dynamische Echtzeit-Karte deiner Organisation: Rollen, Verantwortlichkeiten, Teams, Governance und Rechenschaft. Notion ist ein flexibler Arbeitsraum für Dokumentation, Aufgaben, Wikis und Projektmanagement. Keines der beiden Tools ersetzt das andere. Zusammen geben sie Organisationen beides: die strukturelle Klarheit und den operativen Arbeitsraum, den sie brauchen.
Dieser Vergleich zeigt, was jedes Tool am besten kann, wo sie sich überschneiden, worin sie sich unterscheiden und warum führende Organisationen beide einsetzen.
Direktvergleich: Peerdom vs. Notion
| Funktion | Peerdom | Notion |
|---|---|---|
| Hauptzweck | Organisationsstruktur, Rollen und Governance | Dokumentation, Wikis, Aufgaben und Projektmanagement |
| Echtzeit-Sicht auf die Organisation | Ja: lebendige, interaktive Organisationskarten, die verteilte Teams aktuell halten | Nein: Die Struktur muss von Hand auf Seiten dokumentiert werden |
| Rollen und Verantwortlichkeiten verwalten | Kernfunktion: Rollen mit Sinn und Zweck, Verantwortlichkeiten und Domänen | Nicht eingebaut; mit Datenbankvorlagen annäherungsweise abbildbar |
| Ziele verfolgen (OKR/KPI) | Eingebaute Ziele-App für OKR- und KPI-Tracking | Mit eigenen Datenbanken und Vorlagen möglich |
| Aufgabenverwaltung | Projekte-App für die übergeordnete Projektverfolgung nach Rolle | Kernfunktion: Kanban-Boards, Zeitleisten, Kalender, Checklisten |
| Dokumentation und Wiki | Seiten-App für Inhalte im Kontext, verknüpft mit Rollen und Teams | Kernfunktion: Rich Text, verschachtelte Seiten, Vorlagen, KI-Schreibhilfe |
| Organigramm-Ansichten | Kreisansicht, Baumansicht, Listenansicht, alle interaktiv | Kein eigenes Organigramm; erfordert manuelle Diagramme oder Einbettungen |
| Benutzerdefinierte Felder | Ja: benutzerdefinierte Felder, Ebenen und Beziehungen auf Rollen und Teams | Ja: Datenbankeigenschaften mit Typen, Relationen und Rollups |
| API und Integrationen | GraphQL-API, Webhooks, Zapier, Pipedream, n8n, Microsoft Teams | REST-API, viele native Integrationen, Zapier, Make |
| SSO-Unterstützung | Microsoft Entra, Google, Okta | Google, SAML (ab dem Business-Plan) |
| Preismodell | Kostenlos bis 10 Personen; Peerdom+ ab CHF 5 pro Person und Monat | Kostenlos für den privaten Gebrauch; Plus 10 $ pro Person und Monat; Business 18 $ pro Person und Monat |
| Hosting und Compliance | In der Schweiz gehostet, DSGVO-konform | In den USA gehostet (AWS), SOC 2 Type II, DSGVO-konform |
Was Peerdom kann und Notion nicht
Peerdom wird oft als das “Google Maps der Arbeitswelt” beschrieben. Es liefert eine navigierbare, stets aktuelle Karte der Organisationsstruktur, die alle im Unternehmen durchsuchen, erkunden und heranzoomen können. Das ist etwas grundlegend anderes, als das eigene Organigramm auf einer Notion-Seite oder in einer Notion-Datenbank zu dokumentieren.
Das Organisationsmodell von Peerdom ist auf Klarheit hin gebaut:
- Rollen werden mit einem Sinn und Zweck, konkreten Verantwortlichkeiten und Entscheidungsdomänen beschrieben. Das ist kein Jobtitel in einem Kästchen, sondern eine funktionale Beschreibung dessen, wofür jemand zuständig ist und was er oder sie entscheiden darf.
- Mehrere Ansichten zeigen dieselbe Organisation durch unterschiedliche Brillen. Die Kreisansicht zeigt selbstorganisierte Teams und ihre Beziehungen. Die Baumansicht zeigt hierarchische Berichtslinien. Die Listenansicht bietet ein durchsuchbares, filterbares Verzeichnis. Jede Ansicht beantwortet andere Fragen an dieselbe Struktur.
- Eingebaute Apps erweitern die Karte: Ziele für OKR- und KPI-Tracking, Projekte für den Überblick über das Portfolio, Verzeichnis für die Personensuche, Wahlen für die Besetzung von Rollen, Feedback für Rückmeldungen unter Kolleginnen und Kollegen, Journal für die Aktivitätshistorie, Einblicke für Auswertungen zur Organisation und mehr.
Nichts davon gibt es in Notion von Haus aus. Du könntest dir mit Notion-Datenbanken Annäherungen bauen, aber du würdest ein Eigengewächs zusammenbasteln, ohne die Governance-Logik, die Visualisierung und die Echtzeit-Zusammenarbeit, die Peerdom ab Werk mitbringt.
Was Notion kann und Peerdom nicht
Notion ist ein Allzweck-Arbeitsraum, gebaut zum Erstellen, Ordnen und Verwalten von Inhalten. Während Peerdom abbildet, wie eine Organisation aufgebaut ist, ist Notion der Ort, an dem Teams ihre tägliche Arbeit erledigen:
- Ausführliche Dokumentation: Wikis, Sitzungsnotizen, Design-Briefings, technische Spezifikationen, Runbooks und Handbücher, alles mit verschachtelten Seiten, eingebetteten Datenbanken und Funktionen für die Zusammenarbeit.
- Aufgaben- und Projektmanagement: Kanban-Boards, Zeitleisten, Kalenderansichten, Sprintplanung und wiederkehrende Aufgabenabläufe.
- Flexible Datenbanken: eigene Datenbanken mit Eigenschaften, Relationen, Rollups, Formeln und mehreren Ansichten pro Datensatz.
- KI-Schreibassistent: eingebaute KI zum Entwerfen, Zusammenfassen und Überarbeiten von Inhalten.
Peerdom will diese Fähigkeiten nicht ersetzen. Seine Seiten- und Projekte-Apps liefern Inhalte im Kontext und eine übergeordnete Projektverfolgung entlang der Organisationsstruktur, aber sie sind keine vollwertige Dokumentations- oder Aufgabenplattform.
Warum Organisationen beides brauchen
Die Lücke zwischen “wer ist dafür verantwortlich” und “was ist der Plan dafür” ist der Ort, an dem die meiste organisatorische Verwirrung wohnt. Peerdom schliesst die erste Hälfte, Notion die zweite.
Drei konkrete Szenarien:
Szenario 1: Onboarding einer neuen Person. Die neue Kollegin öffnet Peerdom und sieht, zu welchem Team sie gehört, welchen Sinn und welche Verantwortlichkeiten ihre Rolle hat, wer ihre Kolleginnen und Kollegen sind und wie ihr Kreis mit anderen Teilen der Organisation zusammenhängt. Von dort klickt sie sich zu den verlinkten Notion-Seiten, um das Teamhandbuch, die Onboarding-Checkliste und die aktuellen Projektbriefings zu lesen. Ergebnis: Orientierung in Stunden statt in Wochen.
“Neue Mitarbeitende sagen, dass sie sich sofort zurechtfinden, im Gegensatz zu dem, was sie in ihren früheren Organisationen Jahre gekostet hat!” - Christophe Barman, Loyco
Szenario 2: Klären, wer eine bereichsübergreifende Initiative verantwortet. Ein Produktlaunch braucht Abstimmung zwischen Marketing, Entwicklung und Customer Success. In Peerdom sieht die Projektleitung die Rollen und Verantwortlichkeiten jedes Teams, findet für jeden Arbeitsstrang die richtige Ansprechperson und prüft die Kapazität. In Notion legt das Team den Projekt-Hub an, mit gemeinsamer Zeitplanung, Aufgabenverteilung und Nachverfolgung der Ergebnisse. Peerdom beantwortet das “Wer”. Notion beantwortet das “Was und wann”.
Szenario 3: Umbau im Wachstum. Ein Unternehmen, das von 50 auf 150 Personen wächst, muss ein Team aufteilen, neue Rollen schaffen und Verantwortlichkeiten neu verteilen. In Peerdom modelliert die Führung die neue Struktur als Entwurf, gibt sie zum Feedback frei und veröffentlicht die Änderung, wenn sie steht. In Notion dokumentiert sie den Übergangsplan, aktualisiert Handbücher und Prozessbeschreibungen und legt Aufgabenlisten für die Umsetzung an. Peerdom ist die strukturelle Quelle der Wahrheit, Notion die Ebene der Umsetzung.
“Während wir mit Peerdom aufgezeichnet haben, wie unser Unternehmen tatsächlich arbeitet, war es wie eine Offenbarung … wir haben Dinge über unsere 20 Jahre alte Firma gelernt, die wir vorher nie gesehen haben, und sind dadurch viel reicher geworden.” - Sean Daly, Director, SOLID Structures & Infrastructure
Das sind keine Randfälle. Jede Organisation, die über eine Handvoll Menschen hinauswächst, steht vor der doppelten Herausforderung aus struktureller Klarheit und operativer Umsetzung. Wer nur ein Dokumentationstool nutzt, lässt die Strukturfrage unbeantwortet. Wer nur ein Tool für Organisationskarten nutzt, lässt seine Teams ohne Arbeitsraum zurück.
So verbindest du Peerdom und Notion
Es gibt drei praktische Wege, die beiden Plattformen zu verbinden, von ganz ohne Code bis API-getrieben:
1. Deeplinks (kein Code nötig)
Hinterlege Notion-URLs direkt auf Rollen, Teams oder Projekten in Peerdom, über benutzerdefinierte Felder. So wird deine Organisationskarte zu einem navigierbaren Inhaltsverzeichnis: Klick auf eine Rolle, um ihr Notion-Handbuch zu öffnen, klick auf ein Projekt, um sein Notion-Aufgabenboard zu sehen. Umgekehrt kannst du Peerdom-Links in Notion-Seiten einbetten und so Rückverweise schaffen.
2. Automatisierung ohne Code (Zapier oder Pipedream)
Richte Auslöser ein, damit sich Änderungen im einen Tool im anderen fortsetzen. Zum Beispiel: Wird in Peerdom ein neues Projekt angelegt, entsteht in Notion automatisch eine passende Seite aus einer Vorlage. Oder: Wird in Peerdom eine Rolle aktualisiert, erscheint ein Eintrag in einer Notion-Datenbank als Änderungsprotokoll.
3. Low-Code und API-Integration (n8n, Make oder eigene Skripte)
Nutze die GraphQL-API von Peerdom und die REST-API von Notion für anspruchsvollere Abläufe. Synchronisiere Rollendaten aus Peerdom in eine Notion-Datenbank. Schiebe den Fortschritt von Zielen aus Peerdom in ein Notion-Dashboard. Baue eine bidirektionale Synchronisation für den Projektstatus.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Beispiele findest du in der Integrationsdokumentation: Peerdom x Notion.
Wer profitiert von der Kombination aus Peerdom und Notion?
- Transformationsverantwortliche und PMOs: die Reorganisationen, Fusionen oder den Wechsel zu einem neuen Betriebsmodell begleiten, sei es nach den Prinzipien der responsiven Organisation, nach Beta Codex oder in einer Mischform. Peerdom modelliert die Zielstruktur, Notion dokumentiert den Übergangsplan.
- Teamleitungen und Projektverantwortliche: die klare Zuständigkeiten und schnelle Übergaben wollen. Peerdom zeigt, wer verantwortlich ist, Notion verfolgt, was geliefert werden muss.
- People- und Kulturteams: die neue Mitarbeitende mit sofortigem strukturellem Kontext an Bord holen. Peerdom liefert die Karte, Notion das Handbuch.
- Geschäftsleitung und Gründerinnen und Gründer: die den Überblick über das Organisationsdesign behalten wollen, während das Unternehmen wächst. Peerdom liefert Einblicke und Auswertungen in Echtzeit, Notion beherbergt die strategische Dokumentation.
- Teammitglieder: die organisationales Wissen räumlich und im Kontext griffbereit haben wollen. In Peerdom navigieren, in Notion umsetzen.
“Klug, einfach, flexibel und transparent. Ein Gamechanger für wirklich agile Organisationen.” - Germain Augsburger, BKW
Peerdom auf einen Blick
Peerdom wird von mehr als 250 Organisationen in 18 Ländern genutzt, darunter Bayer, Lufthansa, Greenpeace, MSF und die ETH Zürich. Es wird in der Schweiz gehostet und ist DSGVO-konform. Die Plattform unterstützt SSO über Microsoft Entra, Google und Okta und lässt sich mit Zapier, Pipedream, n8n und Microsoft Teams verbinden. Der Einstieg ist bis 10 Personen kostenlos, Peerdom+ gibt es ab CHF 5 pro Person und Monat.
Einen breiteren Blick darauf, wie Peerdom in die Landschaft der Software für Organisationsmanagement passt, gibt Self-Management-Software: Was sie ist und wie du sie auswählst. Einen tieferen Vergleich statischer und dynamischer Organigramme findest du unter Dynamische vs. statische Organigramme.
FAQ
Ersetzt Peerdom Notion?
Nein. Peerdom und Notion erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Peerdom ist die Organisationskarte, die Governance- und die Sinngebungsebene. Notion ist der Arbeitsraum für Dokumentation und Umsetzung. Sie ergänzen sich, sie konkurrieren nicht.
Kann Notion Peerdom als Organigramm ersetzen?
Notion hat keine eigene Organigramm-Funktion. Du kannst eine Datenbank mit Rollen und Teams anlegen, aber ihr fehlen die interaktive Visualisierung, Kreis- und Baumansicht, die Governance-Logik, die Nachverfolgung von Verantwortlichkeiten und die Echtzeit-Aktualisierung, die Peerdom bietet. Für Organisationen, die mehr strukturelle Klarheit brauchen als eine statische Liste, ist Peerdom genau dafür gebaut.
Wo sollen Aufgaben leben?
In Notion oder einem anderen Aufgabentool (Asana, Jira, Monday usw.). Peerdom hilft dir, die richtige verantwortliche Person zu finden, und liefert den organisationalen Kontext, aber es ist keine Plattform für Aufgabenverwaltung.
Gibt es eine native Integration zwischen Peerdom und Notion?
Noch nicht als Ein-Klick-Verbindung. Heute verbindest du beide über Deeplinks, No-Code-Tools wie Zapier und Pipedream oder Integrationen auf API-Ebene mit der GraphQL-API von Peerdom und der REST-API von Notion. Ausführliche Anleitungen findest du in der Integrationsdokumentation.
Wir nutzen bereits Jira, Asana oder Monday. Gilt dieser Vergleich trotzdem?
Ja. Das Prinzip bleibt gleich, egal welches Umsetzungstool du nutzt. Peerdom liefert die Ebene der organisationalen Klarheit: wer wofür zuständig ist, wie Teams zusammenhängen, wo Kapazitätslücken bestehen. Dein Projektmanagement-Tool übernimmt Planung und Umsetzung. Das Muster “Peerdom + Notion” funktioniert genauso als “Peerdom + Jira” oder “Peerdom + Asana”.
Wer hält die Organisationskarte in Peerdom aktuell?
Verteilte Teams pflegen ihre eigenen Rollen und Verantwortlichkeiten direkt in Peerdom. Das ist ein zentraler Unterschied zu statischen Organigrammen, die eine einzelne Person in der Personalabteilung pflegt. Teams und Kreise können ausserdem Links zu externen Ressourcen ergänzen, etwa zu Notion-Seiten, damit das Wissen im Kontext mit der Struktur verbunden bleibt.
Wie geht Peerdom mit Veränderungen wie Reorganisationen oder Fusionen um?
Peerdom bringt eine Entwürfe-App mit, in der du geplante strukturelle Änderungen durchspielen kannst, bevor du sie veröffentlichst. Du kannst alternative Strukturen anlegen, sie zum Feedback freigeben und veröffentlichen, wenn sie stehen. Das macht Peerdom besonders nützlich bei der Integration nach Fusionen, bei Reorganisationen und beim Wechsel des Betriebsmodells.
Ist Peerdom nur etwas für selbstorganisierte oder holakratische Organisationen?
Nein. Peerdom funktioniert für jedes Organisationsmodell: klassische Hierarchien, Matrixstrukturen, Holacracy, Sociocracy, Teal-Organisationen, das Spotify-Modell, flache Strukturen oder Mischformen. Die Plattform passt sich deiner Struktur an, statt dir ein bestimmtes Rahmenwerk aufzuzwingen. So unterschiedliche Organisationen wie Bayer (Konzern), Greenpeace (Non-Profit) und die ETH Zürich (Hochschule) nutzen Peerdom.
Loslegen
- Starte einen kostenlosen Peerdom-Test und bilde deine aktuellen Teams ab. Für Organisationen bis 10 Personen kostenlos.
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